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farip sucht und erkundet Ideen von afrikanischen Landleuten, wie sie ihr Einkommen aufbessern könnten. Wir unterstützen sie darin, ihre Geschäftsideen weiter zu erkunden und zu experimentieren, und wir vernetzen sie mit nützlichen Informationsquellen und Ausbildungsgelegenheiten. Sobald sie den Mut haben, selbst etwas in Gang zu bringen, gewährt ihnen farip kleine Darlehen. So erhalten sie die Chance, in einer Experimentierphase zu zeigen, dass ihre Idee funktioniert. Das Ziel sind dann Businesspläne kleiner ländlichen Start-up Unternehmen in Tansania auf der Grundlage von echten Erfahrungswerten und –zahlen. Damit werden sie zu attraktiven Investitionen. Sobald solche Start-ups zu üblichen Bedingungen Darlehen erhalten, kann sich farip zurückziehen.


Was ist Scouting?
Wie funktioniert Scouting? Wie verläuft der Weg von der Idee zum Experimentieren? Wie entsteht aus einer interessanten Idee im ländlichen Afrika ein erfolgreiches Kleinunternehmen? Es braucht das Auskundschaften! farip ist genau darauf spezialisiert, auf das «Scouting»: Wir greifen Ideen auf, welche initiative Leute im ländlichen Tansania an uns herantragen. farip hakt nach und hinterfragt: Wer sind die Leute, die das anpacken wollen, wie organisieren sie sich? Welche technischen Versuche können zeigen, ob die Idee machbar ist? Und wo ist der Markt für die Produkte?


Innovativer Warentransport auf dem Land
Ein Lastwagen mit Fahrplan zwischen Makungu und Makambako mit fixem Fahrplan und fixen Haltestellen: Wer etwas zu transportieren hat, kann über SMS Platz für seine Ware reservieren und auch gleich dafür mit dem mobilen Telefon bezahlen. In unseren Vorhaben zeigt sich, dass weniger die Produktion als vielmehr Vermarktung und Transport der Engpass für Absatz- und Einkommenssteigerung in Tansania ist. Das innovative Vorhaben «Transport nach Fahrplan» bringt allen farip-Vorhaben sofort einen Nutzen.


Schonung für die Naturwälder
Holzkohle ist in Tansania der am häufigsten verwendete Brennstoff in der Küche. Dadurch entsteht ein enormer Nutzungsdruck auf die natürlichen Wälder. Doch es gibt eine Alternative: Briketts aus Kohlestaub, der aus Biomasse gewonnen wird, aus Savannengras, Stauden, Laub, Stroh – die Naturwäldern werden geschont. Dafür mussten technisch einfallsreiche Lösungen für die Brikett-Presse gesucht werden. Die Emmentaler Forest Cooperation half mit, einen tauglichen Prototypen zu bauen. Die erste Grossbestellung kommt jetzt aus der Hauptstadt Dodoma.


Das Experiment mit Bohnen
In Kigamboni, dem Hafenviertel von Daressalaam, führt Fatuma eine kleine Garküche. Nun experimentiert sie erfolgreich mit dem Verkauf von sortierten und verpackten Bohnen. Diese stammen aus dem Landesinnern. Saubere Bohnen finden am Markt der Wenigverdiener in den Städten grossen Anklang. Doch wie kann ein regelmässiger und zuverlässiger Transport sichergestellt werden? Der Schlüssel zum Erfolg ist das Vorhaben mit Scheduled Cargo Service.

Aus gescheiterten Vorhaben gelernt
Mehr über abgeschlossene Vorhaben und vor allem auch über gescheiterte Vorhaben und welche Erkenntnisse daraus gewonnen wurden.